Mobil in Berlin – auch mit dem Taxi

Mirco Tripoczky News

Unsere Mobilität definiert sich bei weitem nicht mehr ausschließlich über Autos, Busse und Bahnen oder das Fahrrad. Mobilität ist längst keine Einbahnstraße mehr. Mobilität und Kommunikation wachsen zusammen. Internet und schnelle Kommunikationsmittel bringen digitale Mobilität immer komfortabler in unsere Wohnzimmer, im Businessbereich ersetzen Konferenzschaltungen Kilometer durch Kilobytes.

In einer Zeit des demographischen Wandels verändern sich die Ansprüche an Mobilität signifikant unterschiedlich. Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch-Gladbach beschäftigt sich intensiv mit dem Thema. In zahlreichen Publikationen sind die Ergebnisse seiner Studien nachlesbar. “ Die Kosten für Automobilität seien in den vergangenen Jahren weit überproportional gestiegen, was bei der preissensitiven Jugend ein starkes Argument ist“, erklärt er, und verweist auf einen „Trend der Ent-Emotionalisierung“. Für eine wachsende Gruppe von 20 bis 30 Prozent spiele das Auto heute keine Rolle mehr – sie sei also nicht bereit, bei der eigenen Wohnung, Urlaub oder Freizeit zu sparen, um sich somit ein Auto leisten zu können.

Berliner hat einen sehr gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr. Trotz der hinlänglich bekannten S-Bahn-Probleme steigen die Beförderungszahlen. Durch den vergleichsweise hervorragend ausgebauten ÖPNV ist Berlin zwar nicht bundesweit repräsentativ. Jedoch ist inzwischen die Hälfte der Berliner Haushalte autofrei.

Während 2005 insgesamt 1,42 Mio. Kraftfahrzeuge in Berlin zugelassen waren, sind es 2010 noch 1,29 Mio. Ein Rückgang von über 9%. So verwundert es nicht, dass Carsharing immer wichtiger, und gerade bei der jüngeren Bevölkerung immer beliebter wird. Cambio, DB Carsharing, Stadtmobil, um nur einige zu nennen, wiesen im vergangenen Jahr 219 Carsharing-Mobilstationen auf. Grund zur Sorge für das Berliner Taxigewerbe? Nicht unbedingt. Junge Erwachsene legen nicht nur weniger Wert auf das Auto als Statussymbol, sie verfügen, nicht zuletzt wegen der happigen Preise, auch immer öfter über keinen Führerschein. Dieser wird heutzutage für den selbstfahrenden Carsharer schon noch gebraucht, bis wir uns auf computergesteuerte Autos, die sich in den USA in einer recht weiten Entwicklungs- und Erprobungshase befinden, verlassen können.

Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, nicht nur unsere älteren Mitbürger, von denen Gottseidank sehr viele sehr lange mobil bleiben, nehmen als potentielle Fahrgastgruppe zu, nein, auch der junge Erwachsene wird nicht nur mit den Öffentlichen unterwegs sein, sich eines geshareten Cars bedienen, sondern natürlich auch immer wieder ein Taxi benutzen. Taxis benötigen den wenigsten Verkehrs- und Parkraum, dürfen in zweiter Spur Ein- und Ausladen, und sind schnell verfügbar.

Funk Taxi Berlin bietet bereits seit Jahrzehnten die Vermittlung von Beförderungen an Taxis an. Selbstverständlich übersehen wir diese neuen Trends nicht. Selbstverständlich bedienen wir nicht nur einen Teil der mobilen Kundschaft. Sie können bei Funk Taxi Berlin ganz gewohnt bei einem unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anrufen, ein Taxi bestellen, natürlich nicht nur auf Deutsch, sondern auch insbesondere auf Englisch. Sie können ein Taxi per automatischem Taxianrufgerät, per Fax, E-Mail, Internetbestellung, auch mobil über unsere iPhone-App, also auf alle mögliche Art und Weise, je nach Vorliebe, bestellen. Seit Jahrzehnten vermitteln wir über Rahmenverträge mit mehreren Hundert Kunden bargeldlose Fahrten, übernehmen die Abrechnung und die Auszahlung. Gleichzeitig klären wir im Rahmen eines Beschwerde- und Qualitätsmanagements Unstimmigkeiten bei Taxifahrten auf, und bemühen uns, Missverständnisse auszuräumen. Eine wichtige Aufgabe, um den wenigen unzufriedenen Kunden ein Ventil sowie die unkomplizierte Möglichkeit zur Klärung eines Sachverhalts zu geben. Die Zahl der Beschwerden bei Funk Taxi Berlin ist seit geraumer Zeit rückläufig.

Ihr Funk Taxi Berlin Team